12.01.2007 Reederei Scandlines zieht für 2006 positive Transportbilanz - Fähren und Autofähren
Die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG hat
2006 ihre führende Position im Ostseefährverkehr behauptet und
insbesondere im Frachtbereich weiter ausgebaut, wobei auch im
frachtdominierten Seeverkehr ins Baltikum erfreuliche Volumenzuwächse
erzielt werden konnten
"2006 hat Scandlines erneut rund 20 Millionen Passagiere, 4,2
Millionen Pkw und wiederum über eine Million Lkw und Trailer
befördert. Somit konnten wir das hervorragende Ergebnis von 2005 -
über alle 12 Linien betrachtet - beim Transport von Lkw und Trailern
erneut um mehr als 3 Prozent steigern und im Passagiersegment auf dem
hohen Niveau der Vorjahre halten", zieht Vorstand Uwe Bakosch Bilanz.
Bereinigt um die Ende 2005 von Scandlines nicht mehr betriebenen Linen,
verzeichnet der Frachtverkehr sogar einen Anstieg um fast 10 Prozent.
Auch für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen, vor allem im
Frachtbereich, mit weiteren Zuwachsraten im Kernmarkt der Reederei - den
Linien im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden. "Besonders
unsere drei Linien ab Rostock profitieren, dank der zentralen
geografischen Lage im Ostseeraum, der A-20-Anbindung und der guten
Infrastruktur des Hafens, vom starken wirtschaftlichen Wachstum der neuen
EU-Mitgliedsländer", so Uwe Bakosch weiter. "Aber auch auf den vier
Verbindungen in die baltischen Staaten werden wir erfolgreich am
allgemeinen Marktwachstum teilhaben."
Deutschland-Dänemark
Auf den Linien zwischen Deutschland und Dänemark wurden von Januar bis
Ende Dezember 2006 rund 2 Prozent mehr Passagiere, 1 Prozent mehr Pkw
sowie fast 12 Prozent mehr Lkw und Trailer transportiert. Spitzenreiter
bei den Zuwachsraten ist die Linie Rostock-Gedser. Mitte Dezember konnte
das Unternehmen auf dieser Linie den 100.000sten Lkw-Fahrer des Jahres
begrüßen. So viele Trucks wie 2006 hat Scandlines bisher in der mehr als
100-jährigen Geschichte der Linie noch nie in einem Jahr befördert. Aber
auch die leistungsstärkste Route der Reederei - Puttgarden-Rodby - legte
im Frachtbereich kräftig zu (+9,8%). Beim Transport von Passagieren und
Pkw wurden 2006 erneut die Ergebnisse des Vorjahres erreicht.
Deutschland-Schweden
Auf den direkten Scandlines-Linien nach Schweden,
Rostock-Trelleborg und Sassnitz-Trelleborg, transportierte die
Reederei 2006 4,1 Prozent mehr Lkw und Trailer. Im Passagierbereich
fällt die Bilanz differenzierter aus. Auch wenn die
Vorjahresergebnisse beim Transport von Passagieren erneut erreicht
werden konnten, nutzten rund 2 Prozent weniger Pkw die
Scandlines-Linien zwischen Deutschland und Schweden. Scandlines geht davon
aus, dass die Fertigstellung der zweiten Rügenanbindung 2007 zu positiven
Effekten sowohl im Fracht- als auch im Passagierverkehr zwischen Sassnitz
und Trelleborg führen wird. "Wir sind überzeugt, dass Scandlines auch in
Zukunft am rasant steigenden Fracht- und Passagieraufkommen zwischen
Nordeuropa und den neuen EU-Staaten in Ost- und Südosteuropa, insbesondere
Polen, partizipieren wird."
Baltische Routen
Etwas mehr als ein Jahr nach Umsetzung der neuen Baltikumstrategie
zieht Scandlines auch hier eine positive Bilanz. "Unser Konzept ist
aufgegangen. Dank der Konzentration von drei unserer insgesamt vier
Fährverbindungen in die baltischen Staaten auf den lettischen Hafen
Ventspils konnten wir erstmals seit 2004 die Transportergebnisse im
Verkehr zwischen Skandinavien bzw. Kontinentaleuropa und den baltischen
Ländern wieder steigern," so Uwe Bakosch. "Besonders hervorzuheben ist
dabei die Entwicklung auf der Linie Rostock-Ventspils. Hier haben wir die
Trendwende geschafft. Dank der Verdopplung der Kapazität und
Abfahrtsfrequenz konnte Scandlines erstmals seit der EU-Osterweiterung
wieder begleitete Verkehre Richtung Baltikum und Russland vom Landweg über
Polen auf den Seeweg und unsere Fährverbindung lenken," unterstreicht
Bakosch.
Helsingor-Helsingborg
Auch auf der Linie Helsingor-Helsingborg konnte Scandlines 2006
den Transport von Lkw weiter steigern (+ 3,3 Prozent). Die Zahl der
beförderten Passagiere, Pkw und Busse sank um 1,9; 2,5; bzw. 4,3
Prozent. Allerdings konnte Scandlines in der zweiten Jahreshälfte
2006 einen positiven Trend in diesem Marktsegment verzeichnen.
Scandlines hat sich das Ziel gesetzt, durch neue, offensive Maßnahmen
seinen Marktanteil im Verkehr auf dem Oresund in den nächsten Jahren
weiter zu stabilisieren.
Innerdänische Linien
Die drei innerdänischen Routen, Spodsbjerg-Tars, Esbjerg-Fano und
Bojden-Fynshavn konnten ihre stabile Entwicklung weiter fortsetzten.
Die deutsch-dänische Scandlines AG betreibt derzeit 12 Linien im
Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die
baltischen Staaten. 2005 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von
523 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 70 Mio. Euro nach Steuern. Für
2006 ist auch hier eine weitere Steigerung zu erwarten. Bei Scandlines
sind derzeit rund 2.600 Mitarbeiter beschäftigt.
12.01.2007:
Reederei Scandlines zieht für 2006 positive Transportbilanz
28.11.2006:
Mit dem Scandlines Pkw-Tagesticket zum Weihnachtseinkauf nach
Dänemark
13.04.2006:
Mit dem Scandlines-Tagesticket auf Entdeckertour nach Dänemark und Schweden
30.03.2006:
Scandlines AG erzielte 2005 einen Gewinn von 70 Millionen Euro
Auf diesem Fährbuchungsportal buchen Sie europäischen Reedereien einfach, schnell und sicher online. Verfügbare Kabinen werden Ihnen aktuell angezeigt.
impressum, sitemap, startseite
durch comvos